Pigmentierte Hautveränderungen

Muttermale immer im Blick behalten

Wissenswertes im Überblick

Muttermale, fachsprachlich Nävi, hat fast jeder Mensch. Der Begriff „Leberfleck“ ist dabei nicht dasselbe, sondern bezieht sich auf eine Untergruppe von Muttermalen, die durch eine Ansammlung von Melanozyten entstehen. Diese Zellen stellen das Pigment Melanin her, das den Körper vor UV-Strahlung schützt und der Haut ihre Farbe gibt. Weil Nävuszellen besonders viel Melanin herstellen, ist die Haut eines Muttermals dunkler als normale Haut.

Erworbene Nävi sind meist klein und entstehen in der Kindheit und Jugend. Kongenitale Nävi hingegen sind angeboren und variieren in ihrer Größe, Farbe und Behaarung. Sie können eine kosmetische Störung darstellen, sind aber in der Regel harmlos.

Besondere Auffälligkeiten sollten jedoch bei einem Hautarztbesuch weiter abgeklärt werden. Dazu gehören zum Beispiel dysplastische Nävi, asymmetrische Muttermale mit einem schlecht abgegrenzten Rand, die sich zu schwarzem Hautkrebs weiterentwickeln können. Auch wenn sich ein Muttermal in der Form oder Farbe rasch verändert, blutet, nässt oder juckt, ist eine zeitnahe Untersuchung sinnvoll.

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