Haar- und Kopf­hauterkrankungen

Entzündungen und Haarausfall – die Ursachen sind vielfältig

Wissenswertes im Überblick

Haarausfall hat verschiedene Formen. Am häufigsten treten die Haare an der Stirn zurück und es bilden sich sogenannte Geheimratsecken bis hin zu einem hufeisenförmigen Haarkranz (androgenetischer Haarausfall). Kreisrunde kahle Stellen am Kopf (Alopecia areata) treten vor allem bei Menschen mit Neurodermitis, Allergien oder Autoimmunerkrankungen auf. Wenn das Haar plötzlich rasch ausdünnt (diffuser Haarausfall), können etwa hormonelle Schwankungen, Medikamente oder eine Fehlernährung die Ursache sein.

Eine Kopfhautentzündung entsteht durch eingedrungene Bakterien, Pilze oder Kopfläuse. Aber auch Hautkrankheiten, Allergien oder eine falsche Pflege können Entzündungen hervorrufen. Die Haut schwillt an, ist gerötet, brennt und juckt. Eiterpusteln, Schuppen, Hautverfärbungen und Haarausfall können hinzukommen.

Um die Ursache einer Haar- oder Kopfhauterkrankung feststellen und gezielt behandeln zu können, stehen dem Dermatologen verschiedene Allergie-, Haar-, Hautzellen- und Bluttests zur Verfügung. Zusätzlich zur Therapie der Grunderkrankung können entzündungshemmende Medikamente, eine schonende Haarpflege und eine angepasste Ernährung unterstützend eingesetzt werden.

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